Wilkommen
Ich bin Julius Wilm, promovierter Historiker mit einem Fokus auf die USA des 19. Jahrhunderts. Meine Forschung befasst sich mit dem Zusammenwirken von demokratischer Reform, sozialem Konflikt und siedlerkolonialer Expansion. Dabei untersuche ich, wie Gesetze und Landpolitik die US-Gesellschaft formten – oft mit menschlich ruinösen Kosten.
Mein erstes Buch Settlers as Conquerors (2018) analysierte die kolonialen Wurzeln von Landschenkungsgesetzen in den USA vor dem Bürgerkrieg. Mein aktuelles Digital-Projekt zeichnet die Konsequenzen des Homestead Acts von 1862 nach, indem es mit GIS-Kartierungen die Auswirkungen der Siedlungen auf indigene Nationen in den Great Plains und auf Afroamerikaner in den Südstaaten sichtbar macht. Ich erforsche auch die transatlantischen Dimensionen der US-Geschichte und ihrer Rezeption, etwa das Erbe umstrittener deutsch-amerikanischer Persönlichkeiten wie Carl Schurz.
Neben meiner wissenschaftlichen Arbeit betreibe ich Public History mit Karten sowie gelegentlichen Medienbeiträgen und Texten für eine breitere Öffentlichkeit.